Der Anfang einer Präsentation sollte die Aufgabe leisten, ein bestimmtes Publikum (im Studium: die Studierenden) in eine bestimmte wissenschaftliche Auseinandersetzung zu verwickeln. Es geht also beispielsweise nicht nur um das bloße Informieren über eine Reihe von Thesen, sondern auch um die Aufgabe, ein Publikum besser sehend zu machen. Es geht um das Sich-Sensibilisieren für die Differenz zwischen unserem Alltagsverstand und wissenschaftlichem Denken.

Den richtigen Einstieg zu finden, ist die erste didaktische Aufgabe. Die Schwierigkeit eines jeden Studenten/einer jeden Studentin: Wie kann ich, obwohl ich ebenso wenig wie meine Mitstreiter die unzähligen wissenschaftlichen Auseinandersetzungen überblicke, einen sicheren, mir nicht aus den Händen gleitenden Ausgangspunkt für die Entwicklung bestimmter Gedankengänge finden?